Sportrix Anita Portrait
Anita Birklbauer
19.3.26

Trainingstherapie mit Herz

Bewegung ist Medizin – aber nur, wenn sie richtig eingesetzt wird. Der Satz „Bewegung ist Medizin“ ist inzwischen weit verbreitet. Doch wie bei jeder wirksamen Therapie gilt auch hier: Sie entfaltet ihre Wirkung nur dann, wenn sie individuell angepasst ist. Ein Trainingsplan „von der Stange“ reicht nicht aus. Entscheidend ist, den Menschen hinter den Beschwerden wirklich zu verstehen. Deswegen schildere ich euch in diesem Blog, wie bei mir in Salzburg die Trainingstherapie abläuft.

Wie wir in die Therapie starten

Bevor ich mit der Planung eines Trainings beginne, steht deshalb immer eine umfassende Anamnese im Mittelpunkt. Denn nur wenn ich das Gesamtbild kenne, kann ich gezielt und sinnvoll arbeiten. Die Person hinter der Fassade, das ist es, was mich interessiert und die Diagnosen natürlich. Und das braucht es, weil jede Geschichte anders ist.

Das Fundament: Verstehen statt Vermuten

Am Anfang steht ein Gespräch. Was hat die Person zu mir geführt? Welche Erfahrungen wurden bisher gemacht – mit Bewegung und Sport, Training, Therapie oder ärztlichen Empfehlungen? Ebenso wichtig ist es, Vertrauen aufzubauen. Manche Menschen öffnen sich schnell, andere brauchen Zeit. Genau hier beginnt die eigentliche Arbeit: zuhören, wahrnehmen, zwischen den Zeilen lesen und individuell reagieren.

Lebensstil als Schlüssel zum Erfolg

Training findet nicht isoliert statt – es ist immer Teil eines größeren Ganzen. Deshalb spielt der Lebensstil eine zentrale Rolle. Die Punkte, die mich dabei neben der Sport- und Bewegungsvergangenheit interessieren, sind:

  • Ernährung sie gibt einen Einblick in die tägliche Energieversorgung – nicht perfekt dokumentiert, sondern dafürfehrlich. Ich bin keine Ernährungsexpertin, aber hier geht es mir primär um das grobe Ernährungsverhalten.
  • Schlaf er beeinflusst Regeneration und Leistungsfähigkeit oft stärker, als vielen bewusst ist.
  • Energielevel das zeigt, wann Belastung sinnvoll ist – und wann nicht. Wie ist das bei dir im Tagesverlauf - wann ist dein high moon und wann nicht? Wie sieht dein Tagesrhythmus aus?
  • Stress er wirkt wie eine zusätzliche, oft unterschätzte Belastung auf den Körper. Wie sieht deiner aus? Stress in der Familie oder Beziehung, in der Arbeit, vielleicht finanziell etc.?

Diese Faktoren sind kein Smalltalk. Sie bestimmen maßgeblich, wie dein Trainingsplan aussehen sollte.

Kardiovaskuläre Basiswerte verstehen

Messwerte wie Ruhepuls und Blutdruck liefern wichtige Hinweise auf den aktuellen Zustand des Körpers. Dabei geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um Entwicklungen über die Zeit. Veränderungen zu erkennen und richtig einzuordnen ist entscheidend für eine sichere und effektive Trainingssteuerung.

Testen – aber gezielt

Nicht jeder Mensch braucht die gleichen Tests. Je nach Ausgangssituation können Bewegungsanalysen sinnvoll sein, um Dysbalancen oder Ausweichbewegungen zu erkennen. In anderen Fällen stehen physiologische Tests im Vordergrund, etwa zur Ausdauer oder Kraft.

Ist jemand ein Datenfreak oder hat jemand mit Kennzahlen, wenn es um die Fitnessgeht gar nichts am Hut? Auch das beeinflusst unsere Trainingsgestaltung.

Wichtig ist: Es gibt kein starres Schema. Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte mit – und genau daran orientiert sich die Auswahl der nächsten Schritte.

Ziele, die wirklich zählen

Am Ende stellt sich eine zentrale Frage:

Was bedeutet Erfolg – ganz persönlich?

Nicht als Messwert auf dem Papier, sondern im Alltag:

  • wieder Sport treiben können
  • schmerzfrei mit den Enkeln spielen
  • den Alltag ohne Einschränkungen bewältigen
  • eine Wanderung genießen, ohne vorzeitig abbrechen zu müssen
  • im Wettkampf wieder dort anknüpfen können, wo man aufgehört hat

Diese individuellen Ziele geben die Richtung vor. Sie bestimmen, welche Fähigkeiten aufgebaut werden müssen und wie ein sinnvoller Weg dorthin aussieht. Wesentlich ist bei den individuellen Zielen zudem, dass wir sie realistisch setzen. Unmögliches zu begehren ist kein guter Start in die Therapie, manche Sachen sind manchmal einfach nicht mehr so wie davor. Oft ist vieles, manchmal sogar ist alles wieder möglich - realistisch, das ist unser Zugang.

Individuell statt Standardprogramm

Eine fundierte Anamnese ist kein Formalität – sie ist der Ausgangspunkt für alles, was folgt. Denn nur wenn Training auf die persönliche Situation abgestimmt ist, kann es nachhaltig wirken.

Bewegung ist Medizin.
Aber wie jede gute Therapie beginnt sie mit einem klaren Verständnis für den Menschen – nicht nur für seine Symptome.

Deswegen biete ich dir die Trainingstherapie auf ganz persönlicher Ebene an, weil du mir das wert bist.

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