Sportrix Anita Portrait
Anita Birklbauer
11.2.26

Fit - aber metabolisch ausgelaugt?

Du kannst fit sein – und trotzdem Leistung ≠ Gesundheit. Erfahre in meinem Blog, warum Ausdauersport nicht automatisch schützt, wie metabolische Fragilität entsteht und worauf du als Sportler:in wirklich achten solltest.

Viele Athleten glauben:

Wer viel trainiert, Wettkämpfe bestreitet und ausgezerrt und diszipliniert ist, ist automatisch vor Krankheiten und metabolischen Problemen geschützt und all dem, was „unsportlichen Menschen“ passiert. Und die Leistung stimmt dann sowieso.

Das ist aber ein kompletter Irrglaube, nicht ganz falsch, aber gefährlich wenn man so denkt.

Leistungsfähigkeit und Gesundheit – ein entscheidender Unterschied

Seit 2013 habe ich tausende Spiroergometrien, Leistungstest und Belastungs-EKGs bei Sportler:innen durchgeführt – bei jenen, die ich trainiere und bei denen, die einfach zum Test vorbeischauen oder eine zweite Meinung wollen, aber extrem fit aussehen.
Immer wieder mal das überraschende Ergebnis:

"Der schaut fitter aus als er ist" oder "die hätt ich komplett anders eingeschätzt" von dem was sie erzählen und wieviel sie trainieren.

Du kannst wirklich durchtrainiert oder "lean" sein, diszipliniert trainieren und vielleicht auch regelmäßig Wettkämpfe bestreiten und trotzdem metabolisch ein Wrack sein. Denn auf Zellebene erzählt der Körper oft eine ganz andere Geschichte als er sich äußerlich präsentiert.

Disziplin kennt seine Grenzen

Und das kann man auch durchaus bei Ausdauerathleten sehen, die viele Jahre, oft Jahrzehnte, Trainingserfahrung haben.

  • Athleten, die äußerlich gesund wirken, können metabolische Schwächen haben
  • Jahrzehntelanges Training schützt nicht automatisch vor Krankheit
  • Disziplin und Lean-Sein garantieren keine langfristige Gesundheit und können gefährlich enden.

Warum Ausdauersport nicht automatisch schützt

Ausdauersport ist entscheidend, aber er ist nicht automatisch Medizin. Aber eine langfristige Gesundheit erfordert, dass gewisse zusätzliche Punkte eingehalten werden, da so das metabolische Gleichgewicht aus derBalance gerät.

Leistung ≠ Gesundheit

Du kannst jahrelang stark performen und dabei unbemerkt metabolische Schulden anhäufen. Deine sportliche Leistung läuft auf den metabolischen Kredit, deine Gesundheit nicht.

Ausdauer ist nicht automatisch Medizin

Ausdauer kann schützen, aber nur mit genug Energie, echter Regeneration, sinnvoller Intensitätsverteilung und sauberen Grundlagen.

Easy Work baut Gesundheit

Lockeres Training ist nicht nutzlos. Hier entstehen metabolische Flexibilität, Fettverbrennung, Nervensystem-Regulation und langfristige Belastbarkeit.

Das Problem ist selten Kapazität – sondern Energiemanagement

Du muss Job, Stress, Familie, Schlaf, Essen, Training unter einen Hut bringen und all das greift auf dein körperliches - metabolisches Konto zu.

Metabolische Probleme kommen nicht plötzlich

Sie entwickeln sich langsam, über Jahre hinweg durch oft zu gut gemeinte, aber schlecht gelebte Gewohnheiten und häufig kommt dann noch die falsche Interpretation von Müdigkeit mit Effektivität ins Spiel.

Fit muss nicht metabolisch fit sein

Leistung und Gesundheit sind zwei verschiedene Dinge. Wer nachhaltig gesund bleiben will, muss sein Training, seine Ernährung und seine Regeneration so gestalten, dass der Körper sie wirklich verarbeiten kann. Dem Körper nicht aus blindem Ehrgeiz ins metabolsiche Abseits drängen, denn den Schaden wiedergut zu machen dauert viel länger, manchmal lässt er sich auch gar nicht mehr reparieren. Fit zu sein bedeutet nicht automatisch, metabolisch stark zu sein und genau das sollte aber die wichtigste Erkenntnis für alle Ausdauersportler:innen sein.

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