Sportrix Anita Portrait
Anita Birklbauer
13.5.26

Ab zum Training - und zur Therapie

Die meisten Hausärzte, Internisten oder Kardiologen, mit denen ich spreche, stellen mir dieselbe Frage. Nicht, ob Bewegung ihren Patientinnen und Patienten hilft, denn das wissen die meisten bereits. Die eigentliche Frage an mich lautet dann: Was passiert eigentlich, nachdem ich jemanden an dich als Trainingstherapeutin überweise?

Eine berechtigte Frage. In Österreich existieren bislang kaum strukturierte Überweisungswege für Trainingstherapeut:innen (TTs). Kaum eine Software listet in der Therapiezuweisung Trainingstherapeut:innen auf, es gibt aber zum Glück schon immer mehr. Zudem sind Trainingstherapeuten zum einen noch immer zu wenig unter den Ärzt:innen bekannt und zum anderen wissen selbst die Patient:innen kaum, dass es uns gibt. Es sei denn, beide kommen einmal mit uns in Kontakt, waren einmal wo auf Rehabilitation oder Kur, in einem Krankenhaus oder haben so per Zufall erfahren, dass Trainingstherapeut:innen genau bei der Bewegungs- und Trainingsfrage gefragt sind.

Genau deshalb habe ich auch auf meiner Homepage nochmals die unterschiedlichen Bereiche erläutert, was einen kleinen Überblick über unsere Tätigkeiten liefert. (Du willst mehr darüber wissen, dann klicke beim Blog einfach auf den Bereich Trainingstherapie und du findest die unterschiedlichen Bereiche und Inhalte)

Und so funktioniert der Ablauf

Ärztinnen und Ärzte überweisen ihre Patient:innen an mich und diese machen sich mit der Überweisung zur Trainingstherapie direkt bei mir einen Termin aus. Meine Spezialisierung liegt dabei im Bereich der Inneren Medizin und der Kardiologie, Trainingstherapie umfasst aber sowieso häufig mehrere Bereiche und zum Glück haben wir mit der Bewegung ein Tool, welches, wenn es um Krankheiten geht, wenn richtig eingesetzt multifaktoriell wirkt. So schlagen wir gleich mehrere Fliegen mit einer Trainingsklappe!

Was Patient:innen anschließend erhalten, ist eine individuelle und umfassende Betreuung

Wenn jemand mit einer Überweisung zu mir kommt dann erhält er oder sie anschließend eine umfassende klinische Beurteilung:

Eine detaillierte Anamnese mit ausführliche Analyse der Krankengeschichte in Bezug auf Training,, der funktionellen Leistungsfähigkeit sowie der persönlichen Ziele und Einschränkungen. Das sind die ersten - aber notwendigen - Schritte, bevor wir in die optimale Trainingstherapie reinstarten können.

Bei Patient:innen nach einem kardialen Ereignis bedeutet das beispielsweise, Belastbarkeit und aktuelle Einschränkungen genau zu verstehen und aufbauend auf diesen Eckpfeilern gemeinsam realistische, persönliche Therapieziele zu definieren.

Daraus leitet sich dein individuell abgestimmtes Trainings- und Bewegungsprogramm ab: progressiv aufgebaut, klinisch begleitet und kontinuierlich angepasst.

Kurz gesagt:
derselbe Qualitätsanspruch, den man auch von jeder anderen spezialisierten Überweisung erwarten würde.
Heute gibt es ihn.

Wenn Sie Allgemeinmediziner:in oder Facharzt/Fachärztin sind und Patient:innen betreuen, die von einer fundierten, individuell begleiteten Bewegungstherapie profitieren könnten, freue ich mich, wenn Sie den Patient:innen mit ihrer Überweisung diese Therapie ermöglichen.

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