Frühling 2020 ist anders und Radfahren ist nur mehr alleine oder mit Mitbewohnern erlaubt. 

Während Radfahren in der Gruppe befreiend sein kann, extremen Spaß macht und gut für die soziale und körperliche Gesundheit ist, ist jetzt nun mal die Zeit der Isolation angesagt – Solo-Ausfahrten, auch nur in reduziertem Umfang, keine waghalsigen Touren und wenns geht am Trainer. 

Lass dich aber bei dem schönen Wetter nicht davon abbringen, auch mal an der frischen Luft aufs Rad zu steigen – nur: fahr so, dass du keine anderen und auch nicht dich selbst gefährdest! Safety first – Helm nicht vergessen, vage Überholmanöver unterlassen, Geschwindigkeit am Radweg a bissl drosseln, Abstand halten! Der Vorteil solcher Solo-Rides? Eine ungewohnte zusätzliche Freiheit, eine gewisse Gelassenheit und Ruhe,… es kann genau das sein, was dir dein Trainer schon öfter mal empfohlen hätte.

Du kannst dein eigenes Tempo fahren

Anstatt alles reinzuschmeißen, um ja nicht abreißen lassen zu müssen oder das Tempo hoch zu halten, kannst du einfach dein eigenes Tempo wählen und so fahren, wie es für deine heutige Verfassung passt.

Du kannst solange fahren, solange DU willst

Gruppenfahrten beinhalten immer eine gewissen Distanz und oftmals ist das nicht jene, die du genau heute fahren würdest. Viel Wochenendausfahrten sind extrem lange Ausfahrten, weil umso mehr Kilometer am Ende abgespult sind, umso nützlicher war die Ausfahrt. FALSCH! Du kannst jetzt Distanz und Terrain selber wählen, du kannst dir nur 40 km vorgenommen haben, aufgrund deiner heutigen Verfassung wren es dann doch 100, weil die Beine einfach super waren heute. Genauso kann eine geplante 160km-Ausfahrt mit nur 80 km enden, weil heute einfach nicht dein Tag war! Egal, ob du mal was dran hängst oder einen Cut machst, es ist einfach deine Entscheidung!

Du musst nie abreißen lassen

So bleibt deine Motivation immer hoch, weil wie kannst du abreißen lassen müssen, wenn du nur alleine radelst? Cool, oder? Endlich mal nicht der letzte am Berg, wenn du mal ein kurzes Tempointervall einstreuen willst, kein Problem; wenn du einfach mal nur entspannt dahinrollen willst, auch ok. Du entscheidest!

Du kannst die Route auswählen

Du kannst dir eine hügelige, flache, schnelle, langsame Route wählen – einfach wie es dir gerade gefällt. Vielleicht soll die Route derzeit nicht gerade an die maximale Belastung gehen, rein, weil die medizinischen Instanzen so schon genug Arbeit haben. Aber ein bisschen hügelig, einen Anstieg und eine moderate Abfahrt, dass kann auch der Vorteil eines Solo-Rides sein. Es muss nicht immer die Wahnsinnsabfahrt mit Höllentempo sein – vielleicht reicht es derzeit einfach, wenn man wieder unten ankommt und dass Tempo nicht “Hölle” war. Genieß einfach mal die sichere Abfahrt – und sicher für alle!

Du kannst einfach beim Radfahren mal deine Gedanken spinnen

Ohne jemanden, der dich fragt, wie’s beim Training läuft, wie viele Kilometer du schon hast, was der Job gerade macht, wie es daheim läuft, kannst du einfach mal deine Gedanken frei lassen. Nütz die Zeit der Solo-Rides, dass du mal den Kopf frei bekommst, nutze das Radfahren mal als stressfreie therapeutische Maßnahme, versinke mal in deine Gedanken – genieß das Flair des Radfahrens, die Natur und dann Sound deines Pedalierens.

 

Aber vergiss bei deinen Solo-Fahrten eines nicht: Abstand halten, sicheres Radfahren ohne Risikomanöver! Genieß deine Frei-Fahrt!

Sportrix